Diese fünf Pflanzen reinigen nachweislich – und so pflanzt man sie richtig Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) zählt zu den am besten untersuchten Arten. Sie filtert Formaldehyd und Xylol und gedeiht auch bei wenig Licht. Ein typischer Fehler: zu viel Gießen. Staunässe lässt die Wurzeln faulen, dann stirbt die Pflanze innerhalb weniger Wochen. Besser ist es, die oberste Erdschicht vollständig abtrocknen zu lassen und erst dann zu wässern. Im Winter reicht einmal pro Woche. Die Grünlilie bildet Ableger, die sich leicht in kleine Töpfe setzen lassen – so entsteht mit der Zeit eine ganze Gruppe im Schlafzimmer.
Wer den Spreewald per Rad erleben will, sollte die Kanäle als Kulisse betrachten, nicht als Route. Die schönsten Abschnitte liegen dort, wo kein Boot hinfährt und kaum ein Auto parkt. Das erfordert etwas Planung, aber genau das macht den Unterschied zwischen einer Touristenrunde und einer echten Entdeckung.
Die Friedenslilie (Spathiphyllum) gilt als besonders effektiv gegen Benzol, Formaldehyd und Ammoniak. Sie blüht weiß und zeigt durch hängende Blätter an, wann sie Wasser braucht – ein praktischer Vorteil. Achtung: Die Pflanze ist giftig für Katzen und Hunde. Wer Haustiere hat, sollte sie auf ein hohes Regal stellen. Ein häufiger Fehler ist zu dunkler Standort: Dann bildet sie keine Blüten und wächst kaum. Helles, indirektes Licht ist nötig. Gegossen wird erst, wenn die Blätter leicht erschlaffen.
Für die Deckschicht eignen sich wasserbasierte Acryllacke für Innenräume. Sie trocknen schnell, riechen kaum und lassen sich gut verstreichen. Lösemittelhaltige Lacke sind härter, benötigen aber mehr Trockenzeit und eine gute Belüftung. Zwei dünne Schichten bringen mehr Glätte als eine dicke. Zwischen den Gängen mit einem feinen Schleifvlies oder Körnung 400 bis 600 arbeiten. Staub mit einem feuchten Tuch aufnehmen, nicht trocken wegwischen, sonst verteilt er sich nur.
Der Bogenhanf (Sansevieria) arbeitet nachts anders als die meisten Pflanzen: Er öffnet seine Spaltöffnungen und gibt Sauerstoff ab, während er Kohlendioxid aufnimmt. Das ist der sogenannte CAM-Stoffwechsel. Für ein Schlafzimmer ist das ein Vorteil, weil der Sauerstoffgehalt nicht so stark sinkt. Bogenhanf braucht sehr wenig Wasser – alle zwei bis drei Wochen genügt. Häufigster Fehler: der Standort direkt über der Heizung. Die trockene, warme Luft lässt die Blattspitzen braun werden. Ein Platz mit indirektem Licht, etwa zwei Meter vom Fenster entfernt, ist ideal.
Für leichte bis mittelschwere Verdunklungsstoffe eignen sich Klettbänder mit Kleberücken. Sie werden direkt am Fensterrahmen oder an der Wand befestigt, der Stoff wird mit der Gegenseite verklebt. Vorher die Klebefläche mit Alkohol reinigen und staubfrei trocknen lassen. Bei lackierten oder folierten Rahmen kann der Kleber beim Ablösen Spuren hinterlassen; hier hilft ein kurzes Anwärmen mit dem Föhn. Auf rauem Putz oder Tapete hält Klett dagegen oft nur wenige Wochen, weil die Klebefläche zu klein ist.
Für eine längere Tour lohnt sich die Strecke von Cottbus aus über Peitz und Burg in den Oberspreewald. Sie verbindet offene Teichlandschaften mit dichten Erlenwäldern und bietet mehrere Einkehrmöglichkeiten in den Dörfern. Wer hier fährt, sollte Wasser und Proviant mitnehmen, denn zwischen den Orten liegen oft zehn Kilometer ohne Laden. Ein weiterer Fehler: die Rückfahrt mit der Bahn nicht prüfen. Nicht jede Strecke hat einen stündlichen Anschluss, und Fahrradmitnahme ist in Stoßzeiten begrenzt.
Praktisch ist eine gefaltete Karte im Lenkerbeutel, denn nicht überall ist der Handyempfang stabil. Die Beschilderung ist gut, aber an Kreuzungen im Wald fehlen manchmal Hinweise. Wer sich verfährt, landet schnell auf einem Wirtschaftsweg, der im Nichts endet. Ein Blick auf die Wegbeschaffenheit hilft: Plattenwege mit Fugen sind bei Nässe rutschig, besonders unter Bäumen. Also lieber langsam fahren und die Bremsen früh einsetzen.
Wenn sich ein Klebepunkt löst, liegt es fast immer an zu geringer Fläche, fettiger Oberfläche oder zu schwerem Stoff. Statt nachzukleben, besser eine zusätzliche Befestigung an einer tragfähigen Stelle setzen oder auf eine Spannlösung wechseln. Für dauerhafte Abdunklung an großen Fenstern bleibt eine Kombination aus mehreren Klebepunkten und einer Spannstange die stabilste Variante – ganz ohne Bohrer.
Das Grundproblem ist, dass warme Luft nach oben steigt, während kühle Luft am Boden bleibt. Steht ein hohes Möbelstück direkt vor dem Fenster oder über einer Heizung, wird dieser Kreislauf unterbrochen. Die warme Luft kann nicht entweichen, die kühle Luft nicht nachströmen. Besonders kritisch sind Sofas und Schränke, die den Raum in zwei Hälften teilen oder den Querschnitt zwischen Fenster und Tür verengen. Wer hier umstellt, schafft sofort eine spürbare Verbesserung.
Die klassische Runde von Lübbenau nach Lehde und zurück ist an Wochenenden voll. Besser: Früh starten, vor 9 Uhr, oder auf die östliche Seite ausweichen. Von Burg aus Richtung Werben und weiter nach Raddusch führt eine wenig befahrene Strecke durch offene Felder und kleine Siedlungen. Dort begegnet man eher Traktoren als Reisebussen. Die Wege sind meist asphaltiert oder fest geschottert, aber nach Regen gibt es tiefe Pfützen – ein Mountainbike ist nicht nötig, aber schmale Rennradreifen sind riskant.