Diese fünf Arten bringen messbare Effekte Die Efeutute (Epipremnum aureum) filtert Formaldehyd und Benzol und wächst auch an schattigen Stellen. Sie eignet sich für ein Rankgitter oder eine Ampel, damit die Blätter nicht auf dem Boden aufliegen und faulen. Der Bogenhanf (Sansevieria) arbeitet nachts mit CAM-Stoffwechsel: Er öffnet seine Spaltöffnungen im Dunkeln und nimmt dabei Kohlendioxid auf, während er Sauerstoff abgibt. Genau das unterscheidet ihn von den meisten anderen Pflanzen. Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist robust, verzeiht Trockenheit und bindet ebenfalls Formaldehyd. Der Drachenbaum (Dracaena) reinigt nachweislich die Raumluft, reagiert aber empfindlich auf zu viel Kalk und direkte Sonne. Die Aloe vera schließlich speichert Wasser in den Blättern und gibt nachts Sauerstoff ab; sie braucht allerdings einen sehr hellen Platz, sonst verkümmert sie.

Die Möbelstellung entscheidet darüber, ob der Raum ruhig wirkt. Ein häufiger Fehler ist, alles an die Wände zu schieben. Dadurch entsteht eine leere Mitte, die ungenutzt bleibt. Besser ist es, eine Insel oder einen Esstisch als Zentrum zu setzen. Der Esstisch sollte nicht direkt an der Kochzone kleben, sonst stört der Arbeitslärm beim Essen. Mindestens einen Meter Abstand einplanen, damit Stühle bequem zurückgeschoben werden können. Auch Steckdosen am Tisch fehlen oft. Wer dort Laptop oder Lampen nutzt, plant sie vorher ein.
Ein häufiger Fehler ist die Annahme, eine Pflanze pro
Zimmer reiche aus. Die luftreinigende Wirkung skaliert mit der Blattfläche. Für einen Raum mit zwölf Quadratmetern sind mindestens drei bis vier kräftige
Exemplare sinnvoll, besser mehr. Wer nur ein kleines Setzling-Gefäß auf die Kommode stellt, wird keinen messbaren Unterschied feststellen – weder bei Kohlendioxid noch bei flüchtigen organischen Verbindungen.
Klettband, Haken und Spannstangen richtig einsetzen Am zuverlässigsten arbeitet eine Kombination aus selbstklebendem Klettband und einem leichten Verdunkelungsstoff. Das Klettband wird auf den Fensterrahmen geklebt, die Gegenseite auf den Stoff genäht oder gebügelt. Wichtig ist, dass beide Klettstreifen exakt übereinander liegen und der Stoff unter leichter Spannung sitzt. Ein häufiger Fehler: Der Stoff wird zu stramm gespannt, sodass der Kleber unter Dauerzug nachgibt. Besser ist es, den Stoff etwas lockerer zu lassen und die Ränder mit zusätzlichen Klebepunkten zu sichern.
Für eine einfache Platte werden trockener Kaffeesatz, ein pflanzliches Bindemittel und Wasser zu einer formbaren Masse vermischt. Als Bindemittel eignen sich etwa Stärkekleister oder ein Gemisch aus Mehl und Wasser. Das Verhältnis liegt bei etwa zwei Teilen Satz zu einem Teil Bindemittel. Die Masse wird in eine flache Form gedrückt und an einem luftigen Ort vollständig ausgehärtet. Anschließend lassen sich die Platten mit einem Atmungsvlies abdecken, damit keine Krümel herausfallen.
Küchenfronten lassen sich mit verhältnismäßig wenig Aufwand optisch aufwerten, ohne dass die gesamte Küche ersetzt werden muss. Oft reicht es schon, die Griffe auszutauschen. Das verändert die Wirkung der Fronten stärker als viele erwarten, weil Griffe als vertikale oder horizontale Akzente das gesamte Linienbild prägen. Bevor neue
Griffe gekauft werden, sollte klar sein, welcher Look angestrebt wird: minimalistisch, klassisch, industriell oder warm und natürlich. Diese Entscheidung bestimmt Material, Form und Oberfläche.
Ein Schlafzimmer braucht Dunkelheit, damit der Körper tatsächlich zur Ruhe kommt. Wer in einer Mietwohnung wohnt oder keine Lust auf Dübellöcher hat, steht vor der Frage, wie sich Fenster zuverlässig abdunkeln lassen, ohne die Wand zu beschädigen. Klebelösungen sind dafür die naheliegende Wahl, doch nicht jede Variante ist für jedes Fenster geeignet. Entscheidend sind Untergrund, Gewicht des Stoffes und die Frage, ob der Vorhang täglich bewegt wird.
Wer dauerhaft abdunkeln will, ohne die Wand anzutasten, sollte lieber in eine passgenaue Lösung investieren als in viele einzelne Klebepunkte. Ein zu großes Tuch, das nur an den Ecken klebt, hängt durch und lässt Licht an den Seiten durch. Besser ist ein Stoff, der die Fensterfläche vollständig abdeckt und an allen vier Kanten fixiert wird. Nach dem Entfernen lassen sich Kleberückstände mit lauwarmem Wasser und einem weichen Tuch abnehmen. Wer diese Punkte beachtet,
bekommt einen dunklen Raum ohne Bohrmaschine und ohne Ärger mit dem Vermieter.
Ein kleines Bad fühlt sich nicht wegen der Quadratmeter beengt an, sondern wegen der Bewegungsflächen. Bevor man Regale, Haken oder Möbel kauft, sollte man den Raum mit Kreppband auf dem Boden markieren: Türbereich, Waschbecken, Toilette,
Duschzone. So sieht man sofort, wo man sich stößt und welche Fläche tatsächlich frei bleibt. Erst danach entscheidet man, was an die Wand kommt und was nicht. Wer zuerst Möbel kauft und dann merkt, dass die Tür nicht mehr aufgeht, plant am Bedarf vorbei.